Interview mit ...

René Niggemann

Projektentwickler

Wie sind Sie zur GOS gekommen?

Ich habe Geografie studiert und wollte nach dem Bachelor und der Uni etwas bewegen. Dass ich auf die GOS gestoßen bin, war großes Glück. Der Einstieg war unkompliziert, mir wurde sofort viel Vertrauen entgegengebracht und ich konnte von Anfang an selbständig arbeiten. Dabei hat sicher geholfen, dass ich zuvor schon Praktika im Projektmanagement und Stadtmarketing gemacht habe.

Einen Studiengang oder eine Ausbildung im Bereich Stadtsanierung gibt es ja nicht. Wie haben Sie sich in die Aufgaben eingearbeitet?

Mit der Unterstützung durch die erfahrenen Kollegen und Kolleginnen wächst man rein. Ich bin jetzt seit über einem Jahr bei der GOS und lerne immer noch unheimlich viel dazu. Dadurch wird es nie langweilig, ganz im Gegenteil. Dass ich dabei zufällig auch noch an der Entwicklung meiner eigenen Heimatstadt Kiel mitwirken kann, ist besonders spannend. So sehe ich inzwischen auch andere Städte, wenn ich beispielsweise im Urlaub bin, mit ganz anderen Augen. Wichtig ist, dass man wirkliches Interesse an diesen Themen hat.

Was hat Sie am meisten überrascht an ihrem Beruf?

Wie vielseitig unser Tätigkeitsfeld ist! Wir stoßen städtebauliche Realisierungswettbewerbe an, beauftragten Planungen und Baufirmen, sind mit Architekten, Ingenieuren und dem Innenministerium im Austausch und koordinieren konkrete Zukunftsplanungen für Kommunen. Dabei gibt es zahlreiche Vorgaben, die bei den Vorhaben zu beachten sind. Das erfordert langen Atem, Präzision und ein hohes Maß an Flexibilität.